Im Sommer 2010 wurde über einen gigantischen Algenteppich in der Ostsee berichtet und in diesem Jahr habe ich das erste Mal einen Fernsehbericht darüber gesehen, dass die Franzosen mit einer Plage giftiger Algenteppiche an der Küste zu kämpfen haben. Auch das immer wieder mal auftretende Fischsterben im Dümmer, der von landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen umgeben ist, hat dieselbe Ursache: „Überdüngung“.
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Seitdem ich mir vor zwei Jahren eine Trinkwasseraufbereitungsanlage zugelegt habe, entstehen – trotz täglicher Benutzung – keine neuen Ablagerungen in meinem Wasserkocher. Es ist ein sehr anschaulicher Effekt, dass er jetzt überhaupt nicht mehr entkalkt werden muss und für Besucher regelmäßig eine überraschende Tatsache.
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Ernährung ist ein Thema, das nun wirklich jeden etwas angeht. Zu dieser Thematik gibt es jetzt ein weiteres Buch von Peter Menzel und Faith D’Aluisio, für das sie wieder auf der ganzen Welt unterwegs waren und eigentlich einen Ernährungsreport, eine Art Bestandsaufnahme der gegenwärtig weltweiten Ernährungskultur vogelegt haben.
Das Buch erzählt von Menschen, die mit 500 bis 2000 Kalorien am Tag auskommen (müssen), und solchen die bis zu 20.000 Kalorien am Tag verdrücken. Woraus sich fast unmittelbar schlussfolgern lässt, dass es wahrscheinlich ein Verteilungsproblem auf der Welt gibt!
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Diese Frage war Titel einer Sendung der Reihe west.art, die vom WDR am Sonntag, den 12. September 2010 in der Zeit von 11.00 – 12.25 Uhr ausgestrahlt wurde. Ein Gast war der Moderator und Autor Ralph Caspers, der nicht nur die Hörbuchversion von „Tiere essen“ gesprochen hat, sondern selbst Vater von drei Kindern und größtenteils Vegetarier ist.
Es war eine angeregte Diskussion über ein Thema, dessen Tragweite man sich kaum vorzustellen vermag.
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Nun ja, ich wohne zwar in Deutschland, einem Land in dem es sich – verglichen mit vielen anderen – allenfalls auf einem sehr hohen Niveau klagen läßt. Die Qualität des Wassers aus der Leitung läßt aber dennoch zu wünschen übrig.

Kann man literweise trinken: Sauberes Trinkwasser durch Umkehr-Osmose
Denn das mitteleuropäische Land der Deutschen ist, genauso wie die umliegenden Länder, ein Industrieland und sogar unsere Toiletten spülen wir – seltsam genug – mit demselben Wasser, das wir trinken und mit dem wir unser Essen zubereiten.
Längst nicht alle Rückstände werden von den örtlichen Kläranlagen herausgefiltert.
Ganz zu schweigen von etlichen Ablagerungen der bereits seit Jahrzehnten unter der Erde liegenden Wasserleitungen, die täglich mit dem Leitungswasser ohne jegliche Kontrolle in alle Häuser gespült werden und mancherorts durchaus ein Problem sein können.
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