Über 22 Jahre ist es her, seitdem der Osten Deutschlands – der als eigenständiger Staat eigentlich nie richtig funkioniert hat, zu keiner Zeit wirklich demokratisch war und deshalb korrekterweise nur als „DR“ (= Deutsche Republik) bezeichnet werden müsste – wieder mit der westlichen „BRD“ zusammengeführt wurde.
Seit einigen Jahren regiert eine – ursprünglich aus Hamburg stammende – ostdeutsche Pfarrerstochter als Bundeskanzlerin das Land der Deutschen und voraussichtlich gesellt sich demnächst ein ehemaliger evangelischer Pastor als Bundespräsident dazu.
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… ist trotz des Rücktritts von „CW“ noch nicht vorüber.
Was dran ist an den Vorwürfen und vielen seltsamen Ungereimtheiten aus seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident, durch welche sich die Staatsanwaltschaft veranlasst sah, den Antrag zur Aufhebung der Immunität des (ja nun ehemaligen) Bundespräsidenten zu stellen, wird sich in der nächsten Zeit herausstellen.
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Wer den Begriff „Freundschaft“ so wie ein gewisser Herr Wulff versteht und irgendwie nicht so ganz realisiert, dass nicht er als Person, sondern vielmehr als Amtsträger in einer politischen Position von etlichen „geldwerten Freunden“ durch seine gesamte Karriere hindurch immer wieder gesponsert wurde, ist wohl einigermaßen ahnungslos und kann sich nur sehr schwer glaubwürdig als selbständig oder gar unabhängig darstellen.
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In irgendeinem Artikel habe ich das Wortmonster „Kommunikationsdesaster“ gelesen, was ich inzwischen jedoch passend finde, da sich Christian Wulff wegen seines miserablen Krisenmanagements und zu vielen holprigen und unvollständigen Mitteilungen tiefer und tiefer in eine immer haarsträubender werdende Affäre verstrickt.
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Wer so wie Christian Wulff haufenweise mit moralischen Leitsätzen um sich wirft und als mahnende Instanz aufzutreten versucht, die sich ausgerechnet der Politikverdrossenheit der Bürger annehmen will, muss sich auch selbst an diesen Maßstäben messen lassen.
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