Schlagwort-Archiv: Energie

„Fünf vor Zwölf“ ist (k)eine Zeit

Normalerweise ist die Metapher Fünf vor Zwölf ein Ausdruck dafür, dass es allerhöchste Zeit und dringend ist, sich mit einem bestehenden Problem zu befassen. Die Katastrophe von Tschernobyl und das havarierte Atomkraftwerk von Fukushima sind wohl Anlass genug, allmählich umzudenken und in eine regenerative Energiezukunft zu investieren. Die Lösung für das Energieproblem eines Musikers wird jedoch nie aus einem Kraftwerk kommen, denn die Energie zum Musizieren muss von jedem selbst aufgebracht werden.

Unsere „strahlende“ Zukunft

Radioaktivität

Der radioaktiven Strahlung ist es völlig egal, ob sie ungesund oder lebensgefährlich für uns Lebewesen ist und dass ganze Regionen durch Radioaktivität unbewohnbar werden können, belegt die Katastrophe von Tschernobyl mit einer mittlerweile 4.300 km² umfassenden Sperrzone um das zerstörte Atomkraftwerk auf abschreckende Weise.

Der japanischen Bevölkerung bleibt nur zu wünschen, dass nach dem schweren Erdbeben mit dem zerstörerischen Tsunami am 11. März 2011 die gegenwärtige dramatische Situation im Atomkraftwerk von Fukushima nicht in einer ähnlichen Katastrophe endet.

Atomkraft ist ein Auslaufmodell

Energieerzeugung durch Atomkraftwerke ist – so oder so – ein Auslaufmodell, weil es glücklicherweise nur begrenzt spaltfähiges Material gibt. Bis dahin wird diese verrückte Technologie einige Jahrzehnte Strom und tausende von Tonnen radioaktiven Müll produziert haben, der uns für Jahrtausende „eine strahlende Zukunft“ bereiten wird.

Atomkraft Nein Danke

Herrliche Aussichten „für nachwachsende* Rohstoffe“ … äh … „Generationen“ wollte ich sagen. Da werden die Kernkraftwerk-Befürworter, -Betreiber und ihre Nachfahren aber seeeeehr lange einen „sicheren Arbeitsplatz“ haben, um sich darum zu kümmern, den radioaktiv strahlenden Müll irgendwo weit weg und sicher zu verwahren.

Ja, wo denn eigentlich?

Dokumentation: Das „Öl“-Zeitalter

Am Mittwoch, den 01. September 2010 gab es auf ARTE eine spannende Dokumentation des französischen Journalisten und Schriftstellers Eric Laurent über das Öl-Zeitalter, in dem wir uns ja gegenwärtig „noch“ befinden.

Noch, denn diese Zeit wird ganz sicher ein Ende haben, da die Ölvorkommen natürlicherweise begrenzt sind. Die Welt wird sich also in absehbarer Zeit garantiert gravierend ändern – was sie allerdings sowieso permanent tut …

Eigentlich geht die Welt ja jeden Abend unter, wenn wir uns mit Vertrauen zum Schlafen hinlegen. Überraschenderweise ist sie tatsächlich am nächsten Morgen wieder da und manchmal sogar ganz anders als wir zu träumen wagen!