Es gibt ja sehr gegensätzliche Auffassungen darüber, was „heilig“ ist und was nicht.
Wenn sich bei näherer Betrachtung und eingehender Analyse etwas eindeutig und klar als nur vermeintlich „heilig“ erkennen ließe, wären bereits die letzten fünf Buchstaben dieses ohnehin spezifischen Begriffes – „eilig“ – ausreichend, um es zu beschreiben. Denn eine derartige Einschätzung kann und müsste wohl eher als vorschnell (= eilig) bezeichnet werden, wenn die betreffende Angelegenheit nicht gründlich genug untersucht und somit nicht ganz zutreffend ihrer Wirklichkeit entsprechend bewertet wurde.
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Auch der zweite Teil der Safari, in dem das ungleiche Paar Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad quer durch Deutschland reist, war unterhaltsam und aufschlussreich. Das ungewöhnliche TV-Format hat erkennbar „ein thematisches Gerüst“, aber wenn man wie die beiden ohne Skript und Vorbereitungsgespräche losfährt, wird natürlich viel improvisiert. Deshalb ist alles ein wenig chaotisch, wirkt aber eben darum auch frisch und ist auf alle Fälle eine sehr informative Erlebnisreise.
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Lachen hat etwas Befreiendes und zusammen zu lachen ist eine Wohltat mit beinahe medizinischer Wirkung, weshalb sich Clubs und Kurse in „Lachyoga“ weltweiter Beliebtheit erfreuen. Madan Kataria, ein praktischer Arzt aus Mumbai und Begründer des Lachyoga, der auch den Weltlachtag ins Leben gerufen hat, sagt: „Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!“
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Am 11. Oktober 2010 erschien ein neues Buch von Peter Watson, in dem er sich die deutsche Geistes- und Kulturgeschichte vornimmt. Der Autor empfindet das Image der Bundesrepublik, die sich auch selbst allzu oft und gerne auf die Nazizeit und den Holocaust förmlich festnagelt, als äußerst ungerecht: „Dass wir den Holocaust nie vergessen dürfen, bedarf wohl keiner Betonung, doch gleichzeitig müssen wir über ihn hinausblicken.“
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